Geschichte des Weinguts Borgogno
Borgogno gilt als älteste Kellerei in Barolo und blickt auf das Gründungsjahr 1761 zurück. Die unterirdischen Kellergewölbe des Betriebs gelten als Zeugnis dieser langen Geschichte. Im Jahr 1920 begann Giacomo Borgogno damit, die Weine auch ins Ausland zu exportieren, und legte die Hälfte der Produktion für eine zwanzigjährige Reifung ein. Eine besondere Anekdote verbindet das Haus mit dem Zaren Nikolaus II. Romanow: Der Barolo Borgogno des Jahrgangs 1886 wurde ihm 1908 auf Schloss Racconigi serviert. Seit 2008 gehört das Weingut der Familie Farinetti, die sich der Bewahrung der historischen Kellertraditionen verschrieben hat.
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Lage und Rebsorten
Das Weingut Borgogno hat seinen Sitz in Barolo im Piemont. Die Rebflächen liegen in Barolo selbst, in Madonna di Como sowie in den Colli Tortonesi. Angebaut werden vor allem Nebbiolo, daneben Freisa und Timorasso. Im Keller setzt man auf lange, spontane Gärungen ohne Zuchthefen in Zementtanks sowie auf einen langen Ausbau in großen slawonischen Eichenfässern - ein Stil, der auf Ausdruck der Rebsorte und der Herkunft statt auf Fruchtbetonung zielt.
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