Geschichte und Lage in Schwaigern
Das Weingut des Grafen Neipperg in Schwaigern blickt auf eine lange Weinbautradition zurück: Bereits im 13. Jahrhundert betrieb die Familie Weinbau auf ihren Besitzungen. Im Jahr 1702 entstand über den Gräben einer mittelalterlichen Burg ein neues Schloss, in dessen tiefen Gewölbekellern die Familie seit vielen Generationen ihre Weine ausbaut. Heute liegt die Leitung des Weinguts des Grafen Neipperg in den Händen von Karl-Eugen Graf von Neipperg und Philipp Erbgraf zu Neipperg.
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Rebsorten und Lagen
Im Mittelpunkt des Weinguts des Grafen Neipperg stehen die Rebsorten Lemberger, Traminer und Muskateller. Den Grafen Neipperg wird nachgesagt, den Lemberger im 18. Jahrhundert nach Württemberg gebracht zu haben. Mitte des 18. Jahrhunderts exportierte die Familie zudem ihre Traminer und Muskateller nach Wien, was von der langen Handelstradition des Hauses zeugt.
Die Weinberge umfassen Monopollagen, die im VDP-System klassifiziert sind:
- Neipperger Schloßberg (VDP.GROSSE LAGE)
- Schwaigerner Ruthe (VDP.GROSSE LAGE)
- Klingenberger Schlossberg (VDP.ERSTE LAGE)
Kellerarbeit und Weinstil
Die Weine des Weinguts des Grafen Neipperg werden in Fässern aus heimischer Eiche in den Gewölbekellern des Schlosses ausgebaut. Dieser Ausbau in den historischen Kellergewölben prägt den Charakter der Weine, zu denen unter anderem ein Lemberger, ein Neipperger Spätburgunder trocken sowie ein Schwaigerner Lemberger trocken gehören. Aus den Großen-Gewächs-Lagen stammen zudem der Neipperger Schlossberg Lemberger Großes Gewächs und der Schwaigerner Ruthe Lemberger Großes Gewächs, die die Verbindung von Rebsorte, Lage und traditioneller Kellerarbeit widerspiegeln.
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