Barrique Eichenfass zum Ausbau von Rot- oder Weißweinen, das ursprünglich aus dem Bordeaux kommt. Sie haben ein Fassungsvermögen von circa 225l und werden bei der Herstellung innen über offenem Feuer geröstet.
Beerenauslese Vierte deutsche Prädikatsstufe von Qualitätsweinen nach Kabinett, Spätlese und Auslese. Eine Beerenauslese wird aus überreifen, häufig edelfaulen mit der Hand gelesenen Trauben gekeltert.
Bocksbeutel Flachbauchiger Weinflaschentyp. Wird in Franken, Portugal, Frankreich und Italien verwendet.
Botrytis Befall der Weintrauben am Weinstock mit dem Schimmelpilz Botrytis cinerea. Je nach Reifestadium unterscheidet man zwischen der ungewollten Graufäule und der willkommenen Form der Edelfäule.
Bouquet Auch Bukett genannt. Duft bzw. Geruch von Weinen und Spirituosen. Siehe Geschmacksbeschreibung
Böckser Bezeichnung für einen Fehler des Geruches eines Weines. Meistens entstehen Schwefelwasserböckser, die nach faulen Eiern riechen. Siehe auch Weinfehler
Chaptalisieren Siehe Anreichern
Cuvee Verschnitt verschiedener Grundweine.
Degustation Verkostung und anschließende Wein-Bewertung. Siehe auch Geschmacksbeschreibung
Dekantieren Umfüllen der Rotweinflasche in eine Dekantierkaraffe. Dadurch wird das am Flaschenboden abgesetzte Depot zurückgehalten und der Wein mit Sauerstoff angereichert. Depot Bodensatz des Weins, der sich in der Flasche bildet (frz.: dépot = Lager, Ablagerung). Das Depot ist eine Ablagerung von Gerb- und Farbstoffen.
Dessertwein Ein süßer, vollmundiger Wein, der zum Dessert gereicht wird. Typische deutsche Dessertweine sind Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und Eisweine.
Deutsches Weinsiegel Gütezeichen für Weine, das von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) vergeben wird. Das Siegel zeigt den Weingott Bacchus. Das gelbe Weinsiegel wird an trockene Weine vergeben, das Grüne an halbtrockene Weine und das rote Siegel bekommen fruchtsüße Weine. |